Das Internetportal slideshare.net lässt in jedem Jahr die beste Präsentation der Welt wählen.

Neben den slideshare-Usern, die zur Stimmabgabe aufgefordert wurden, saßen in diesem Jahr namenhafte Personen wie Padmasree Warrior, David Armano und Guy Kawasaki in der Jury. Aus 3721 eingereichten Präsentationen galt es die Besten auszuwählen. Neben der besten Präsentation insgesamt galt es in den Kategorien Technology, Business, Creative/ Offbeat, Education und About Me den "primus inter pares" zu ermitteln.

Alle Ergebnisse sind auf der passenden slideshare.net Seite zu bewundern.

The Oscar goes to...

Die oberste Stufe des Treppchens belegte in diesem Jahr Dan Roam, der nach seinem Buch "The Back of the Napkin" längst kein Unbekannter mehr ist. Die Präsentation ist vom Design her stark an die Philosophie und die Gestaltung des Buches angelehnt. Inhaltlich wird die amerikanische Gesundheitsreform behandelt und erläutert warum es sich hierbei eigentlich um eine Versicherungsreform handelt.
Meiner Meinung nach eine sehr gute Präsentation und zurecht auf Platz 1.

Healthcare Napkins All
View more documents from Dan Roam.
 
Beeindruckende Bilder
 
Besonders Hinweisen möchte ich noch auf den Gewinner in der Kategorie Education.
Mich beeindruckt das Design der Präsentation und vor allem wie dadurch die eigentliche Kernaussage unterstützt wird. Auch wenn es ein absolut ernstes und trauriges Thema ist, zeigt diese Präsentation welchen Einfluss Bilder auf die eigentliche Geschichte einer Präsentation haben können.
 


In meinem heutigen Post möchte ich die australische Softwarefirma Atlassian und ein paar Ihrer Produkte vorstellen. Meinen ersten Kontakt mit Produkten des in 2002 gegründeten Unternehmens hatte ich vor ungefähr 2 Jahren in einem größeren Softwareentwicklungsprojekt.

Wir standan damals vor der Herausforderung ein komplettes Projektteam, bestehend aus Softwareentwicklern, Testern, Analysten, Fachbereichsvertretern und Management, organisatorisch so aufzustellen, dass eine optimale Zusammenarbeit möglich ist. Schnell war klar, dass die organisatorischen Konzepte mit Werkzeugen unterstützt werden mussten. Nach einer Evaluierungsphase haben wir uns damals für diverse Atlassian Produkte entschieden, um unsere Projektprojekte zu unterstützen.

Die Produkte

Die bekanntesten Produkte sind sicherlich Jira, der Tasktracker, und Confluence, das Enterprise Wiki. Aber auch die anderen Produkte sind mehr als einen Blick wert. Nachfolgend sind alle Produkte kurz genannt. eine Ausführliche Beschreibung findet Ihr auf der Produktseite von Atlassian:

  • Jira - Der Bug- und Tasktracker
  • Confluence - Das Enterprise-Wiki
  • FishEye - Das WebInterface für die Versionsverwaltung
  • Crucible - Das Codereview-Tool
  • Bamboo - Der Continuous-Integration-Server
  • Clover - Das Meßgerät für Testabdeckung von Programmcode
  • JIRA Studio - Die komplette Development-Suite

Facts & Figures

Das Headquarter von Atlassian ist in Sydney, Australien. Darüber hinaus unterhält das 188 Mitarbeiter starke Unternehmen Büros in San Francisco und Amsterdam. Mit ihren 7 Produkten haben sie inzwischen mehr als 15000 Kunden in 106 Ländern erreicht.
Zu den Referenzkunden gehören unter Anderem Disney, Hertz, Adobe, Yahoo, Microsoft, BP und Cisco Systems.

Diese und noch mehr Facts sind ebenfalls im äußerst ansehnlich gestalteten Media Kit (PDF) oder auf der Homepage nachzulesen.

Anders als andere

Atlassian ist mit Sicherheit kein Unternehmen wie jedes andere. Für sich selbst nehmen sie in Anspruch, dass die Produkte "rocken" und das jede Usergroup "the greatest show on earth" ist. Diesen vollmundigen Ankündigungen lassen sie Taten folgen. Nachfolgend sind die - aus meiner Sicht - interessanten Aspekte kurz vorgestellt.

  • Open company, no bullshit

Atlassian öffnet sich nach außen. Viele Ihrer Konzepte und sogar ihr Einstellungsprozess werden in Tipps und Tricks verpackt und der Community zugänglich gemacht. So kann man quasi live dabei sein was im Unternehmen passiert. Kostproben bekommt man beispielsweise auf den Atlassian Blogs oder auf der Seite Life at Atlassian.

  • Don't #@!% the customer
Bei vielen Aktionen und der weiteren Produktentwicklung steht der Kunde im Mittelpunkt. Beispielsweise haben Kunden die Möglichkeit eigene Verbesserungsvorschläge und Featurerequests bei Atlassian einzubringen. Bekommt der Vorschlag in der Community genügend Stimmen, so wird er in einem der nächsten Produktreleases umgesetzt. Auch der Support sucht seinesgleichen. Gemäß der Devise "eat your own dogfood" verwendet Atlassian für den Support natürlich JIRA. Dies macht das Aufgeben von Supportrequests ziemlich einfach. Selbst als Atlassian noch nicht in unserer Zeitzone vertreten war, gab es Antworten in der Regel schon binnen weniger Stunden.
  • Besondere Aktionen 
Atlassian veranstaltet eine Vielzahl von Aktionen, die zum Teil sehr außergewöhnlich sind. Hier einige Beispiele:
  • Unter dem Motte "Be the code you seek" veranstaltet Atlassian jedes Jahr einen Wettbewerb, bei dem die besten Plugins, die von der Community entwickelt werden, ausgezeichnet werden.
  • Momentan ist es möglich durch das Einreichen von Screenshots und einer entsprechenden Geschichte über seinen derzeitigen Bugtracker einen Discount auf eine Jira Lizenz zu bekommen. Die Abwrackprämie lässt grüßen.
  • Mit dem Atlas Camp veranstaltet Atlassian ein Meeting, in welchem sich Atlassian Programmierer und Community Mitglieder über die aktuellsten Entwicklungsgeschehnisse austauschen können. Darüber hinaus ist Wissensvermittlung ein essentieller Part der Veranstaltung.
Aber auch für die eigenen Mitarbeiter wird einiges getan:
  • Jeden Freitag startet um 13:00 Uhr ein Poker-Turnier im Office Sydney, um 16:00 Uhr rollt der Bierwagen durch das Büro in San Francisco.
  • 20 % der gesamten Arbeitszeit kann jeder Atlassian Mitarbeiter für eigene Projekte aufwenden.
  • 5 Tage in jedem Jahr kann jeder Atlassian Mitarbeiter für die Mitarbeit in einer gemeinnützigen Organisation investieren.
  • ...

Fazit

Insgesamt macht Atlassian Spaß. Nicht nur weil die Produkte aus meiner Sicht sehr gut geeignet sind, um die Entwicklungsprozesse in einem Unternehmen zu unterstützen, sondern auch - oder eigentlich vor allem - weil man durch die offene Art von Atlassian sehr viel vom eigentlichen Geschehen im Unternehmen mitbekommt. Meine Empfehlung: Schaut Euch die Seite(n) an, abonniert den Blog und testet die Produkte. Ihr werdet es nicht bereuen! Zum Abschluss noch ein paar weitere Links als Einstiegspunkte:

Have fun!

 

... 4. Juni 2009: Das Datum des letzten Eintrags in diesem Blog.
Asche auf mein Haupt. Aber nun geht es wieder los. Mit höherer Frequenz, denn Themen sind reichlich vorhanden!

Starten möchte ich heute mit der Vorstellung einer meiner absoluten Lieblingsorganisationen.

Der Name der non-profit Organisation, um die es heute geht, ist TED. TED steht kurz und prägnant für Technology, Entertainment, Design. Unter dem Motto "Ideas worth spreading" hat sich TED zum Ziel gesetzt führenden Köpfen aus diesen drei Themengebieten eine Plattform zu geben, auf welcher sie Ihre Ideen austauschen können.

Die erste TED Conference fand 1984 statt. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten dauerte es 6 Jahre bis zur nächsten TED Conference. Seit 1990 findet die Konferenz jährlich statt. Ort des Zusammentreffens ist immer Long Beach, Kalifornien. 

An der viertägigen TED Conference können knapp über 1000 Zuschauer teil nehmen. Besonders ist, dass - wenn man nicht gerade selbst Redner ist oder eine Einladung bekommt - man sich um einen dieser 1000 Plätze bewerben muss. Das Bewerbungsverfahren sieht vor, dass man neben den gewohnten Angaben auf dem Registrierungsformular verschiedene Fragen zur eigenen Person beantworten muss. Dadurch möchten die Organisatoren sicher stellen, dass man einen wertvollen Beitrag zur Konferenz leisten kann. Erst wer das Bewerbungsverfahren übersteht, darf die Teilnahmegebühren zahlen, die mit 6000 USD nicht ganz ohne sind.

Trotz dieser Umstände: Die TED Conference in Long Beach ist meist ein Jahr im Voraus ausverkauft.

Nicht nur der Registrierungsprozess ist besonders

Besonders ist neben dem Registrierungsprozess auch das Format der Reden.
Die mehr als 50 Redner, die an den vier Tagen die Bühne betreten (es gibt keine Break-Out-Sessions, wie sonst bei großen Konferenzen üblich), dürfen in ihren Reden keinerlei Werbung betreiben und haben maximal 18 Minuten Zeit. Weitere Regeln sind in den so genannten TED Commandments zusammen gefasst.

 

Selbstverständlich gibt es für die TED Conference kein normales Call for Paper. Die Organisatoren laden jedes Jahr eine Reihe von Personen ein, die aus ihrer Sicht die Konferenz bereichern könnten. Es ist allerdings möglich Personen für die Konferenz vorzuschlagen. Mehr Informationen gibt es auf der Seite von TED.

Folgende Personen konnten sich beispielsweise bisher in die Rednerliste eintragen:

  • Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton
  • Microsoft-Gründer Bill Gates
  • Musiker Paul Simon
  • Amazon-Gründer Jeff Bezos
  • Jazz-Legende Herbie Hancock
  • Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page
  • Lost-Produzent JJ Abrams
  • ...

Über die Grenzen der USA hinaus

Auf Grund des enormen Erfolges der TED Conference, hat TED die Grenzen der USA überwunden und ist international geworden. Zum festen Programm von TED gehören inzwischen

  • die TEDGlobal in Oxford, GB - Zwillingskonferenz der TED Conference in Long Beach 
  • die TEDIndia in Mysore, India - Die erste Konferenz im asiatischen Raum
  • die TEDActive in Palm Springs, Kalifornien - Eine Live-Übertragung der eigentlichen TED Conference in einem speziellen Rahmen mit einem speziellen Programm

Des Weiteren finden über das gesamte Jahr verschiedene Partnerveranstaltungen statt.

Das Beste zum Schluss

Jede Rede auf einer der TED Konferenzen wird aufgezeichnet.Diese Aufzeichnungen werden dann in regelmäßigen Abständen auf der Seite TED.com bereit gestellt.

Und vor allem das ist der Grund warum TED eine meiner Lieblingsorganisation ist. Obwohl die oben beschriebenen Regularien und Vorgehensweisen teilweise etwas "elitär" anmuten, geben sie durch die Veröffentlichung der Reden etwas an die Leute zurück, die nicht Teil der Konferenzen oder Partnerveranstaltungen werden können.

Für mich ist TED ein wahrer Fundus an Inspiration und Ideengeber für meine eigenen Präsentationen.

Ich kann nur jeden Ermutigen: Geht auf TED.com und schaut Euch einige der Vorträge an. Aus meiner Sicht sind das sehr gut investierte 18 Minuten.

Bis April 2007 war Shai Agassi Mitglied des SAP - Vorstandes und von der Presse lange als Nachfolger von Hasso Plattner gehandelt.

Die Nachricht über den Weggang von Shai Agassi hat zumindest mich sehr überrascht. Vor allem aber habe ich mich gefragt was er nach seinem Weggang von SAP macht.
Auf der TED-Konferenz im Februar dieses Jahres ist Shai Agassi als Redner aufgetreten und hat über seine neue Firma Better Place und natürlich auch über seine Vision berichtet.

Die TED-Redakteure beschreiben seinen Vortrag so :
"Forget about the hybrid auto -- Shai Agassi says it's electric cars or bust if we want to impact emissions. His company, Better Place, has a radical plan to take entire countries oil-free by 2020."

Ich finde den Auftritt von Shai Agassi großartig. Seine Folien gewinnen sicher keinen Schönheitspreis, aber durch seine authentische und begeisterte Art von seiner Idee zu erzählen wird der Vortrag zu einem echten Hit.

In dieser Präsentation wird folgendes sehr deutlich: Seid überzeugt von Eurer Sache, geht auf Euer Publikum zu und - das ist mir besonders wichtig - lasst es nicht zu, dass Eure Folien Euch als Redner ersetzen.

Viel Spaß beim Anschauen.

Edit: Einige freundliche Leser haben mich darauf aufmerksam gemacht, dass das Video, welches ich hier eingebunden habe, nicht funktioniert hat. Daher: Schaut es Euch einfach auf TED.com an.

 

In Garr Reynolds Blogeintrag über die TEDxTokyo - Konferenz (mehr zu TED und TEDx in einem meiner nächsten Blogeinträge) bin ich heute auf Animoto gestoßen. Animoto ist eine Web 2.0 Applikation, mit der es möglich ist aus eigenen Fotos ein wirklich cooles Video zu erstellen. Und das beste daran: Es ist super-einfach.

Einfach drei Schritte durchlaufen, ein wenig Wartezeit einplanen und schon habt Ihr ein eigenes Video. Nachfolgend ein kleines Beispiel, welches ich aus unserer Trivadis TechEvent-Präsentation zusammen gestellt habe.

 

In drei Schritten zum eigenen Video

Step 1 - Bilder auswählen

Bevor es zur eigentlichen Bilderauswahl kommt, müsst Ihr auswählen welche Art von Video Ihr erstellen möchtet. Ihr könnt zwischen Animoto-Short (max. 30 Sekunden entsprechen ca. 10 - 12 Bildern) und Full-Length-Video wählen.

Bilder könnt Ihr entweder vom eigenen Rechner hochladen oder unter Angabe einer Adresse aus dem Web ziehen (beispielsweise aus einem Webalbum). Der Upload funktioniert unproblematisch und läuft zügig durch.
Als nächstes könnt Ihr die Reihenfolge der Bilder bestimmen, zusätzlichen Text einfügen oder Bilder wieder löschen. Dank Ajax ist die Bedienung kein Problem und funktioniert intuitiv.

Step 2 - Soundtrack auswählen

Auch hier könnt Ihr natürlich eigene Titel hochladen oder einfach aus der umfangreichen Bibliothek von Animoto einen Song auswählen. Für das obere Beispielvideo habe ich einen Song aus der Bibliothek genommen. Hier findet Ihr eine wirkliche gute Auswahl von jungen - eher unbekannten - Künstlern. Von Rock/ Pop über Klassik bis hin zu Country sind hier alle Stilrichtungen vertreten.

Step 3 - Video finalisieren

Im letzten Schritt gilt es noch den Titel und die Beschreibung des Videos anzugeben und schon beginnt die Software mit dem Rendering. Vorteil: Ihr müsst nicht die ganze Zeit auf der Seite verweilen. Ist die Anwendung mit dem Rendering fertig, bekommt Ihr eine Mailbenachrichtigung. Mit welchen Animationen, Überblendungen und weiteren Farben das Video zusammen gestellt wird, wird von der Rendering-Engine per Zufall entschieden.

Neu auf Knopfdruck

Nach der Fertigstellung des Videos habt Ihr die Möglichkeit das euer Werk erneut zu bearbeiten. Entweder die über die Komplettüberarbeitung (Austausch von Bildern, Texten etc...) oder  über das so genannte One-Klick-Editing. Hier wird das Video neu gerendert und per Zufall das Aussehen des Videos neu bestimmt. Ihr könnt so per Knopfdruck diverse Variationen Eurer Videos erstellen.

Fazit

Anwendungen im Stile von Animoto gibt es diverse im Netz. Allerdings ist aus meiner Sicht keine der Anwendungen so benutzerfreundlich und einfach zu bedienen. Auch das Aussehen, welches per Zufall vom Renderer bestimmt wird, sind besser als bei vielen Konkurenten.
Einziger Nachteil: Für Videos, die länger als 30 Sekunden laufen, ist eine Gebühr fällig. Mit dem Preis von 30 $ für ein Jahresabo (3 $ für einzelne Full-Length-Videos) halten sich die Kosten aber im Rahmen.

Kurzum eine wirklich gute Applikation mit diversen Einsatzmöglichkeiten.
Nicht für Urlaubsfotos oder Aufnahmen des letzten Firmenevents geeignet, sondern auch für Business-Präsentationen.

Mein Tipp:
Nehmt Euch die 10 Minuten und testet Animoto (vergesst nicht einen Link zu Eurem Video in den Kommentaren zu posten).

In Scrum we trust

Am 09.07.2009 veranstaltet die Scrum User Group Hamburg wieder einen Scrumtisch.

Treffpunkt ist das P.I.A.-Kesselhaus in Bahrenfeld. Der Event findet zum dritten Mal statt und erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Neben einigen kurzen Vorträgen, Diskussionen und dem wirklich sehr spannenden OpenSpace ist genügend Zeit, um bei einem "Kaltgetränk" über Scrum zu fachsimpeln oder einfach neue Leute kennen zu lernen.

Die vorläufige Agenda und weitere Informationen findet Ihr bei XING.

Wir sehen uns in Bahrenfeld...

Auf einer der letzten Folien unseres TechEvent - Vortrags haben wir auf zwei guten Bücher zum Thema Präsentations-Design hingewiesen, die uns bei der Erstellung unserer Präsentation sehr geholfen haben.

Nach dem Vortrag traten viele Kollegen an mich heran mit der Bitte ein wenig mehr über die beiden Bücher zu erzählen. Dieser Bitte komme ich natürlich gerne nach.

Presentation Zen: Simple Ideas on Presentation Design and Delivery

 

Das erste Buch, über das ich heute schreiben möchte, wurde von Garr Reynolds verfasst. Auf 240 Seiten erzählt er warum Design in der heutigen (Business-)Welt so wichtig ist und warum wir dies auch unbedingt bei der Erstellung unserer Präsentationen im Hinterkopf behalten sollten. Er hat mich mit diesem Buch nicht nur insofern motiviert, dass ich mir heute mehr Gedanken mache, wenn ich Präsentationen erstellen, sondern er gibt auch praktische Tipps wie man bessere Präsentationen erstellt.

Besonders hervorzuheben ist der Ansatz von anderen Disziplinen und Wissenschaften zu lernen. Habt Ihr Euch schon einmal die Frage gestellt was Ihr von IKEA-Plakaten für Eure eigene Präsentation lernen könnt? Dank diesem Buch habe ich mir diese Frage gestellt - und meine Antwort: Eine ganze Menge!

Ich kann dieses Buch bedenkenlos empfehlen. Für manche mögen die Ansätze von Garr Reynolds (selbiges gilt auch für das zweite Buch, auf das ich weiter unten eingehe) im ersten Augenblick ein wenig "anders" klingen. Ich kann hier nur raten: Vergesst was ihr bisher über Präsentationen gelernt habt und gebt ihm eine Chance. Aber noch viel wichtiger: Habt den Mut es auszuprobieren!

Äußerst lesenswert ist auch der Blog zum Buch. Wer sich erst einmal einen Eindruck verschaffen möchte wie Garr Reynolds "so drauf ist", der findet hier einen guten Anlaufpunkt.

Slide: ology: The Art and Science of Presentation Design

 

 

 

 

 

 

 

 

Den einzigen Vorwurf, den man dem Buch Presentation Zen machen kann, ist, dass es die Dinge - gerade was grundsätzliche Fragen der kreativen Gestaltung betrifft - manchmal zu oberflächlich betrachtet.

Und an dieser Stelle kommt das erste Buch von Nancy Duarte ins Spiel.
Während Garr Reynolds in seinem Buch viel über die Motivation schreibt warum das Thema Präsentation von so entscheidender Bedeutung ist, so beschreibt Nancy Duarte worauf es beim Design von Präsentationen ankommt und gibt viele praktische Beispiele, um zu erklären was eine gute Präsentation ausmacht.
Von Typography über Farblehre bis hin zu Themen der Bildgestaltung behandelt dieses Buch alle Grundlagen, die man benötigt, um ansprechende Präsentationen zu erstellen.

Für mich ist dieses Buch ein unverzichtbares Nachschlagewerk geworden.  

Übrigens: Viele von Euch werden mindestens ein Werk von Nancy Duarte gesehen haben. Die Präsentation, die Al Gore in seinem Film "An Inconvenient Truth" hält, wurde von Nancy Duarte und ihrem Team erstellt.

Auch hier bietet der Blog zum Buch einen guten Einstieg.

Germany Scrum Gathering in Munich

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Jahr ist es endlich soweit!

Das erste Scrum Gathering in Deutschland findet vom 19. bis 21. Oktober im Münchner Hilton Hotel statt.
Es trifft sich das "who is who" der internationalen Scrum Community zu einem interaktiven Erfahrungsaustausch.

Reserviert Euch diesen Termin und checkt die Seite der Scrum Alliance für weitere Informationen und Aktualisierungen.

Bei dieser Gelegenheit noch ein Hinweis:
Am 04. Juni 2009 könnt Ihr Ken Schwaber live erleben!
Die SwissICT Fachgruppe Lean, Agile & Scrum (offizielle Scrum Local Usergroup Switzerland) veranstaltet eine Konferenz mit dem Titel "Agile - Vom Hype zur Praxis". Dabei sind - neben dem Scrum Co-Founder Ken Schwaber - viele interessante Gäste wie Simon Roberts, Christoph Mathis oder Josef Pelrine. Für weitere Details schaut einfach auf der SwissICT Seite vorbei.

...der Trivadis TechEvent April 2009 is vorüber.

Viele interessante Vorträge, eine Menge neuer Inspirationen und jede Menge nette Menschen. So könnte man den ersten TechEvent 2009 zusammen fassen.
Unter anderem hatte ich die Gelegenheit eine Vortrag zum Thema "Blog: Gadget or Value?" zu hören und ließ mich gleich dazu animieren es auch mal mit dem Bloggen zu versuchen. Die folgenden Einträge habt ihr also dem sehr guten Vortrag von Michael Könings, Stefan Marx und Uli Hoffmann zu verdanken.

Zusammen mit Christof Länzlinger hatte ich das Vergnügen einen Vortrag zum Thema Scrum zu halten. Wir haben über die Prinzipien von Scrum gesprochen, erklärt was Scrum eigentlich ist und wie Scrum funktioniert. Besonders erfreut hat uns die - aus unserer Sicht - überraschend hohe Beteiligung. Es war ein außerordentlicher Spaß vor einem so großen und motivierenden Publikum sprechen zu können. An dieser Stelle nochmals einen ausdrücklichen Dank an alle, die sich den Vortrag angeschaut haben. Wir hoffen Ihr hattet genauso viel Spaß beim Zusehen wie wir auf der Bühne.

Für alle, die sich die Folien nochmals (oder erstmalig) anschauen möchten, haben wir diese auf Slideshare zur Verfügung gestellt. Viel Spaß dabei...