Nach der Installation des cumulative Hotfix Package 3 für Service Pack 2 vom SQL Server 2005 kann es sein, dass auf einem Cluster der SQL Server Agent nicht mehr sauber startet. Der SQL Server Service läuft aber einwandfrei. Folgende vielsagende Fehlermeldung kann dem Eventlog entnommen werden:
"SQLServerAgent Monitor failed to restart SQLServerbAgent after SQLServerAgent terminated unexpectedly (reason: SQLSCMControl() returned error 5040, 'The cluster node already exists.')"
Im Log des SQL Server Agents ist folgende Meldung zu finden, welche mich dann schlussendlich auch auf die Lösung brachte:
"CryptUnprotectData() returned error -2146892987, 'The requested operation cannot be completed. The computer must be trusted for delegation and the current user account must be configured to allow delegation."
Nach dem im Active Directory für den Service Account dieser Dienste die Option "Account is trusted for delegation" gesetzt wurde, startete auch der SQL Server Agent wieder fehlerlos.
Ob dieses Problem im Cumulative Hotfix Package 4, welches Anfangs letzte Woche veröffentlicht wurde (siehe Blog Eintrag von Dani Mohr) schon behoben ist, kann ich momentan noch nicht sagen, werde aber dran bleiben.

Nur kurze Zeit nach dem Cumulative Update Package 3 für SQL Server 2005 SP2 steht heute bereits das 4te Cumulative Package zur Verfügung. Microsoft scheint hier mächtig Gas zu geben und es ist offensichtlich, dass diese Fixes die Wichtigkeit des Produktes unterstreichen. Der Patch muss wie bisher angefordert werden und ist wie seine Vorgänger "Multiliungual".
Zu ordern unter: http://support.microsoft.com/kb/941450
Schauen wir mal wie viele Update Packages es noch gibt bis Ende Februar 2008 zum Launch des neuen SQL Servers 2008 
Immer wieder taucht die Frage auf, ob für eine Maschine mit zum Beispiel 2x QuadCore CPUs eine 8 Processor Lizenz für SQL Server 2005 angeschafft werden muss oder reicht schon eine für 2?
Microsoft's Lizenzmodell lässt hier im Gegensatz zu Mitbewerbern zu, dass nur pro Sockel lizenziert werden muss. Man fährt lizenztechnisch also definitiv besser (günstiger), wenn anstatt 4x DualCore, 2x QuadCore CPUs eingesetzt werden, wenn pro CPU lizenziert wird. Microsoft stellt diesbezüglich ein Whitepaper zur Verfügung (im Anhang), welches auch Fragen zur Lizenzierung in virtualisierten Umgebungen beantwortet.
Was aber ist, wenn eine Standard Edition von SQL Server 2005 verwendet wird, welche maximal 4 CPUs unterstützt? Auch hier gilt das gleiche Prinzip: SQL Server zählt die physischen CPUs. Man kann hier also beispielsweise 4x QuadCore CPUs verwenden und hat somit 16 logische CPUs zur Verfügung...